In den Industrieländern ist man es gewöhnt, den Wasserhahn aufzudrehen und dort die gewünschte Menge an Wasser entnehmen zu können. Meist macht man sich darüber nicht allzu viel Gedanken, sondern es wird einfach benutzt. Für jemanden der das Wasser mühsam erst heranbringen muss, hat genau dieses Wasser einen ganz anderen Stellenwert. Doch wie auch immer unsere Gegebenheiten sind, ist es gut sich mit dem Thema Wasser einmal etwas näher auseinanderzusetzen. Denn Wasser dient sicherlich unser aller Lebenserhaltung und Experten sprechen sogar von einer Wasserkrise. Was es damit auf sich hat, wollen wir in diesem Artikel einmal etwas näher beleuchten.
Fakten um die Wasserkrise
Wasserkrise klingt ja schon sehr bedrohlich und manch einer mag sich denken, wie kann das sein, die Erde ist doch eigentlich voll von Wasser, unsere Erde wird doch sogar als der Blaue Planet bezeichnet, wie kann da wirklich von einer Krise gesprochen werden? Sicherlich kann die Erde mit viel Wasser im allgemeinen Sinne aufwarten. Viele Meere, Flüsse und Seen sind vorhanden, die dafür gesorgt haben, dass unsere Erde so bezeichnet wird. Und dennoch wird von einer Wasserkrise gesprochen, wie lassen sich diese beiden Dinge miteinander vereinbaren? Die meisten Wasservorräte lassen sich nicht so wie sie sind als Trinkwasser verwenden. Häufig muss viel aufbereitet werden, um dies überhaupt nutzbar zu machen. So gibt es zum Beispiel die Meerwasserentsalzung, die dafür sorgt, dass das Salz entzogen wird. Aber auch Süßwasser muss auf verschiedene Weise gereinigt werden, um es in die Wasserleitungen einspeisen zu können. Diese Reinigungsprozesse sind mitunter teuer, da sie eine Menge Energie erfordern.
Dass es eine Wasserkrise gibt, kann daran erkannt werden, dass verschiedene Wandelungen im menschlichen Leben und auf der Erde vor sich gehen. Durch das rasante Bevölkerungswachstum gibt es immer mehr Menschen, die in Städten leben. Auch die Wüsten werden immer größere und ebenso hat eine Wasserknappheit grundlegende Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Diese Wasserkrise hat verschiedene Ursachen, eine liegt sicherlich an der zunehmenden Umweltzerstörung. Die Klimaerwärmung trägt dazu bei, dass es weniger regnet und so logischerweise auch das Wasser knapper wird. Vor allem in trockneren Regionen ist es üblich, zu bestimmten Jahreszeiten weniger Wasser zur Verfügung zu haben. Doch durch die Erwärmung wird sich diese Trockenzeit vermutlich ausdehnen und irgendwann entsteht in diesem Bereiche eine Wasserkrise. Diese Wasserkrise wird sich aber immer weiter ausbreiten und so denen sich die betroffenen Regionen immer mehr aus. Letztendlich kann die Wasserkrise einen großen Teil der Weltbevölkerung direkt treffen.
Wasserkrise – welche Gegenmaßnahmen
Das das Vorhandensein von wasser auch viel mit einer intakten Umwelt zu tun hat, ist hier ein wichtiger Ansatzpunkt vorhanden. Gelingt es die Umwelt zu schützen, wird dies auch ein guter Schritt in Richtung Erhaltung der Ressourcen sein. Aber auch jeder Einzelne kann dazu einen Beitrag leisten. Zum Beispiel auch, indem heute schon mit Wasser verantwortungsbewusster umgegangen wird. Viele Dinge im Haushalt können helfen, Wasser zu sparen. Örtliche Wasserwerke geben dazu gute Tipps und auch im Internet findet man Rat in diesem Bereich. Wenn dies auch nur ein kleiner Beitrag ist, kann es dennoch helfen seinen Teil dazu beizutragen, um die Wasserkrise zu stoppen.
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